Private Websites als neues Medium

Private Homepages

Eine private Homepage zu haben gehört mittlerweile fast zum guten Ton. Wer etwas auf sich hält, hat heutzutage eine eigene Webadresse, die auch gerne gleich auf den Visitenkarten steht, damit jeder, der sich für den Betreiber interessiert, dort weitere Informationen findet. Private Homepages können dabei diverse Zwecke erfüllen. Einige von diesen sollen hier kurz vorgestellt werden.

Private Homepages zu Publizierungszwecken

Das Veröffentlichen von Literatur, Kunst, Fotos oder Wissen allgemein ist nicht einfach. Wer seine Werke in einem Verlag oder einer Ausstellung unterkriegt, hat meist viel Glück. Auf einer eigenen Homepage dagegen kann jeder so viel publizieren wie er möchte. Seien es kunstvolle Fotografien, Kurzgeschichten oder Wissensvermittlung, zum Beispiel aus den Bereichen Gesundheit, Technik oder Bildung – einer privaten Homepage sind keine Grenzen gesetzt. Dabei nutzen viele Webseitenbetreiber ihre Homepage als „Sprungbrett“: Sie publizieren im Netz, um auf sich aufmerksam zu machen, und bewerben auf diese Weise ihre Bücher, ihre Kunst oder was auch immer auf der Seite dargestellt wird. Die Besucher der Seite können so schnell entscheiden, ob das Gezeigte gefällt und gegebenenfalls nach weiterem Material suchen – um so besser natürlich, wenn ein Link zu dem Buch gleich auf der Startseite zu finden ist.

Eine eigene Homepage ist für viele junge Künstler und Wissenschaftler überhaupt erst einmal die einzige Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Natürlich muss die Seite auch bekannt gemacht werde – Facebook, Twitter, Myspace und andere Seiten bieten sich hierzu an. Außerdem ist es enorm wichtig, sich zu vernetzen. Ein Link von einer großen und viel besuchten Seite ist mehr wert als viele ungesehene Hinweise auf die Homepage. Die Verantwortung liegt beim Webseitenbetreiber selbst: Je besser dieser seine Homepage im World Wide Web einbindet, desto größer wird sein Erfolg sein. Natürlich kann er sich auch Hilfe holen, zum Beispiel in Form einer suchmaschinenoptimierten Überarbeitung seiner Seite. Letztendlich liegt die Aufgabe aber beim Homepagebetreiber selbst, die richtigen Schritte einzuleiten und der Seite einen größtmöglichen Bekanntheitsgrad zu verleihen.

Private Homepages zum Informationsaustausch

Viele private Homepages werden als Plattform für freie Meinungsäußerung und Gedankenaustausch verwendet. Dabei sind vor allem politische Themen sehr verbreitet. Am bekanntesten sind wohl die Blogger, die zu bestimmten Themen oder auch jeweils zu aktuellen Anlässen regelmäßig neue Gedanken äußern, die von ihren Lesern rezitiert werden. Besonders wertvoll sind diese Blogs natürlich in Ländern, in denen freie Meinungen unterdrückt werden. In der Anonymität des Internets bietet sich engagierten Menschen ein Ausweg aus der Unterdrückung und ein Ventil, über welches sie Dampf ablassen und andere Menschen wachrütteln können. Daher werden Blogger zum Beispiel in Amerika als eine Bedrohung angesehen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten: Natürlich nutzen auch Extremisten aller Lager private Homepages zur Verbreitung ihrer Gedanken und erfreuen sich dabei einer nicht minder großen Leserschaft. Solange nicht direkt illegale Inhalte vermittelt werden, lässt sich kaum etwas gegen diese Seiten unternehmen – denn auch hier greift die Meinungsfreiheit und unbequeme Inhalte gehören durch sie ebenfalls geschützt.

Private Homepages als Nebenerwerb

Private Homepages müssen nicht zwangläufig nur einen ideellen Zwecke erfüllen. Wer seine Homepage geschickt verlinkt, kann nebenher noch ein kleines Zubrot verdienen. Dies funktioniert vor allem über Links: Beliebt sind Links auf Produkte von Amazon, aber natürlich funktionieren auch viele andere Anbieter über das gleiche System. Der Homepagebetreiber hat dabei mehrere Möglichkeiten: Er kann sich per Klick bezahlen lassen, d. h. er bekommt einen geringen Betrag von beispielsweise Amazon für jedes Mal, bei dem ein Besucher seiner Homepage auf das nach Amazon verlinkte Produkt klickt. Alternativ kann man auch einen – dann natürlich höheren – Betrag einnehmen für jeden Kauf bei Amazon, der die eigene Homepage als Ausgangsbasis hatte.

Damit dieses System auch etwas einbringt, ist Werbung auf der eigenen Seite also wichtig, Statt Produkte zu verlinken, kann der Webseitenbetreiber auch Werbebanner von Unternehmen, Onlineshops oder anderen Seiten in die eigene Homepage einfügen. Besonders einträglich ist Werbung in der Kopfzeile der Seite oder zu Beginn eines einzelnen Artikels. Hat das Produkt oder die Seite dann noch direkt etwas mit dem Artikel zu tun, in dem es verlinkt ist, ist der Erfolg noch größer.


Gerüstbauer und Verleiher